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Kartoffelsalat

von: erichserbe.de
Menge: für 4 Personen
Zeit: ca. 45 Minuten

Zutaten:

1 kg Kartoffeln, gekocht, gepellt und in Scheiben geschnitten
250 g Mayonnaise
100 g Zwiebelwürfel
100 g Gewürzgurkenwürfel
100 g Jagdwurstwürfel
1 hart gekochtes Ei, in Würfeln
etwas Gurkenwasser
Salz & Pfeffer

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Zubereitung:

1. Kartoffeln mit Zwiebeln, Gurken, Jagdwurst und Ei in eine große Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen

2. die Mayonnaise mit etwas Gurkenwasser verrühren und über die Kartoffeln geben

3. alles schön verrühren (falls es noch zu trocken ist, noch etwas Gurkenwasser dazu geben)

4. abschmecken

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Gut zu wissen:

Der Kartoffelsalat hat damals auf keiner Familienfeier gefehlt und jeder hatte seine eigene Art, ihn zuzubereiten. Kartoffelsalat mit heißer Bockwurst ist für viele Familien bis heute ein typisches Essen zum Weihnachtsfest. Den Salat am besten 1 Tag vorher zubereiten, damit er durchziehen kann. Nach Wunsch darf er auch mit Apfel- oder Paprikawürfel und Kräutern wie Petersilie oder Dill verfeinert werden. Eine warme Variante mit Essig gibt's hier, eine Spreewälder Variante hier.

*Produktempfehlungen oder Anzeigen (z. B. Amazon)


  1. 5634 Julia 03.04.2020 | 11:04 Uhr

    Meine inzwischen leider verstorbene Oma hat, ähnlich wie für Sauerbraten, erst immer eine Art Sud für die zuvor gekochten und abgepellten Pellkartoffeln gekocht. Da hat das ganze Haus nach Essig und Zwiebeln gerochen. Aber da waren auch allerlei Gewürze (Lorbeerblatt, Pfefferkörner und so) mit drin. Eier, Apfel, Gurken, Jagdwurst, Mayo kamen später in den Salat. Irgendwie wurden die Kartoffeln auch mit dem abgekühlten Sud übergossen, damit man sie später in Scheiben schneiden konnte, ohne dass sie beim Umrühren zerfallen. Ich kann es nicht mehr sagen... Das Ganze über Nacht im Kühlschrank gründlich durchziehen lassen. Aber ich traue mich auch nicht ran, das auszuprobieren, weil mir die Details dazu fehlen. Leider hat sie das Rezept nicht mehr weitergeben können. Aber der Kartoffelsalat hat geschmeckt! Da wurden weder Gurkenwasser noch der so oft verwendete Fleischsalat dafür verwendet.

  2. 5624 Andreas Cleman 08.02.2020 | 15:02 Uhr

    In den Kommentaren sind viele Variationen beschrieben, die mich an dieser Stelle nicht touchieren. Das, was mich interessiert, ist eher das Original.
    Den besten Salat, den ich gustierte, holte ich mir oft aus der Fleischerei Wusterhausen in 15848 Beeskow, aber dort wohne ich nicht mehr. Dies Rezept hier kommt im Video dem mir bekannten wenigstens optisch nahe. Pfeffer scheint mir im Gebrauch zuviel (war mir bereits früher zuviel drin, das war das große Manko). Für den richtigen Geschmack dürfte ebenso die Sorte der Mayonnaise von Bedeutung sein; ich bezweifle, ob man da heute das DDR-Original irgendwo findet...

    Anmerkung:
    Hallo Andreas, das liegt vermutlich daran, dass es eben kein "Original" gibt/geben kann. Wie Du ja erkannt hast, gibt es nur Variationen. Denn auch schon in der DDR wurde der Salat (und andere Gerichte) an verschiedenen Orten von verschiedenen Leuten verschieden zubereitet. Entscheiden kann man sich wohl für ein Lieblingsrezept. Aber nach einem "Original" zu suchen halte ich nach all den Erfahrungen, die wir zum Thema gemacht haben eher für sinnlos. Mehr Anregungen dazu gibt's z. B. auch hier. Beste Grüße!

  3. 5575 Heiko K. 21.09.2019 | 01:09 Uhr

    Zu den Kommentaren:
    In den DDR-Kartoffelsalat gehört IMMER min. 1 Ei,
    der Ossi verwendet auch kein Fleischsalat, sondern Fleischwurst und Majo (wir hatten doch nichts).

    ((Leinöl?? Sahnemerretich??? Creme fraiche??? Bochwurst???)) zu meiner Schulzeit hieß es dann: "Thema verfehlt, setzen - 5-"

    PS.: Genau so, wie das Rezept hier dokumentiert ist, kenne ich es noch aus meiner Kindheit.
    Immer mit dem Spruch von meiner Oma: " Das Gurkenwasser brauche ich vielleicht noch!"

    Grüße nach Neubrandenburg (Toni), mach` weiter so!!!

  4. 5563 Silke Prager 12.08.2019 | 10:08 Uhr

    Kartoffel kochen - einen großen Topf voll (nicht zu weich - ich nehme Salzkartoffeln, die haben schon etwas Geschmack) und WÜRFELN!
    Fleischsalat dran.
    Große Zwiebel klein würfeln
    großer Apfel klein gewürfelt - ohne Schadstellen!!! Wichtig im Sommer!!!
    Fleischwurst -"-
    Gewürzgurke -"- , wichtig: ohne Süßstoffe zB. Spreewaldhof
    zum zubereiten - alles zusammen
    Salz, Pfeffer, mittelsch. Bauzner Senf - mind. 2 geh. EL, etwas Gukenbrühe, Saure Sahne, Leinöl, Sahnemerretich, Zucker - ich nehme keine Majo - außer die, die im Fleischsalat ist, oder nur russische (die schmeckt anders)
    Das Leinöl ist wichtig - es bringt die nötige leichte Bitternis - probierts mal! Tipp ist der Lausitz geschuldet und dem Bezug zum Spreewald.

    Ganz wichtig ist, dass der Salat ziehen kann!!! Also morgens einrühren und Abends essen!
    Auch ganz wichtig: Je mehr Salat ihr machen wollte, um so wichtiger ist es, NICHT mit dem Kosteföffel wieder rein zu gehen!!! Zur Probe immer einen sauberen Löffel nutzen - Pröbchen auf nen Teller und mit dem Kostelöffel vom Teller essen und nicht damit in den Salat, sonst habt ihr am nächsten Tag - oder bei großer Wärme schon am selben Abend - Hühnerfutter!!!

  5. 5434 René 13.06.2018 | 23:06 Uhr

    Bei uns kommen Kartoffeln, Fleischsalat, 2-3Eier, Äpfel, Zwiebel, Gurke, Salz, Pfeffer und süßer Paprika rein.
    Und seit der Wende Creme fraiche oder Mayo. Der Fleischsalat zu DDR-Zeiten war m.M.n. besser ≥
    So lecker, wenn zufällig Gurke, Apfel und Zwiebel den Gaumen gleichzeitig berühren.

    Interessant: Meine Mutti aus Suhl hat den Kartoffelsalat aber von Ihrer Schwiemu, meiner Oma, die aus Erkner bei Berlin stammt. Weil ansonsten die Thüringer, gleich den Schwaben, bei denen ich heute lebe, eher den lätschigen mit Essig und Zwiebeln und Brüh (hier warmer Kartoffelsalat) machen. Meine Arbeitskollegin aus Bayrisch-Schwaben, macht Ihn aber ähnlich wie ich, nur mit Erbsen und die macht Ihn nach Ihrer versprengten Verwandschaft aus dem Brandenburgischen.
    Da könnte man ein Buch darüber schreiben, anhand derer man die Herkunft des Kartoffelsalatherstellenden, ähnlich des Dialekts, erraten kann ;-)

  6. 3569 kleiner Koch 31.12.2014 | 16:12 Uhr

    Die „Majo“ haben wir früher auch immer selber gemacht. Einfach 2 Eigelb, 1 Tl Bautzner Senf aus dem Plastikbecher (mittelscharf) nach belieben auch 2, etwas Gurkenwasser von den sauren Gurken in das man eine vorgeschnittene Zwiebel in einem Becher oder einer Schüssel über Nacht zum glasig werden eingeweicht hat, Öl zum Andicken (Sonnenblumenöl, auch Olivenöl, … egal je nach Geschmack), Pfeffer und Salz mit einem Stabmixer in einem Messbecher verrühren. Die Zwiebel vorher rausnehmen, die ist dann schön glasig und nicht mehr so scharf und stechend.

  7. 282 Corinna 02.10.2013 | 20:10 Uhr

    Nehm anstatt Jagdwurst lieber Fleischsalat.

  8. 219 Ramona 06.08.2013 | 01:08 Uhr

    Ohne Ei und ohne Zwiebel..dafür mit Fleischsalat,Bockwürstchen(klein geschnitten) und Äpfeln(auch geschnitten) so mach ich den immer wie früher und meine kids lieben ihn:-) aber ich glaube es gibt viele varianten davon

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