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(Tinten-)fisch für alle! - Wie die DDR mit Fisch versorgt wurde

(Tinten-)fisch für alle! - Wie die DDR mit Fisch versorgt wurde

Mit „Jede Woche 2 x Fisch – hält gesund, macht schlank und frisch“ machte man der ostdeutschen Bevölkerung zeitweise den Verzehr von Fisch beispielsweise in den „Tausend Tele-Tips“ schmackhaft. Jedoch war das nur ein vorübergehendes Phänomen. Denn trotz der modernen und größten Hochseefischereiflotte, die um den ganzen Globus verteilt unterwegs war, hatte man in den 80er-Jahren auch bei Fisch mit Versorgungsenpässen zu kämpfen. Dennoch wurde sogar eine große Kette von Fischrestaurants für die Republik ins Leben gerufen und Fischrezepten selbst im DDR-Fernsehen ein fester Sendeplatz gewidmet. Wie das mit der bewegten Geschichte der Fischerei in der DDR zusammenpasst und was dann letztendlich auf den Tellern landete, bestimmte dabei vor allem ein Mann: Rudolf Kroboth alias „Der Fischkoch“.

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Essen in der DDR - Ostdeutsch Kochen & Backen

junge Hausfrau in DDR-Küche

40 Jahre DDR gingen nicht spurlos an den Deutschen vorbei. Das gilt auch für’s Essen. Kochen und Backen in der DDR bedeutete oft zu improvisieren und zu planen. Landwirtschaft und Handel wurden im Osten Deutschlands in VEBs, LPGs und HOs zwangskollektiviert und mussten sich der staatlichen Planung beugen, um den Lebensmittelbedarf zu decken. Das schmeckte vielen bis dahin privaten Unternehmern gar nicht. So genannte "Fünfjahrespläne" wurden entwickelt und Produkte des täglichen Bedarfs lange Zeit aufgrund des Mangels nur rationiert mit Lebensmittelmarken verteilt. Zudem war die DDR auf Importgüter aus dem Ausland angewiesen, die sie oft nur gegen erwirtschaftete Devisen in Fremdwährungen erhalten konnte. Bananen oder richtiger Kaffee beispielsweise wurden zeitweise oder gänzlich zu Luxusartikeln und dementsprechend oft lukrativ unter den Ladentheken als sog. "Bückware" / "Bück-Dich-Ware" weiter verkauft oder getauscht. Mal fehlten Fleisch, Gemüse und Südfrüchte, mal wurden die Eier knapp. Die Funktionäre steuerten nicht selten mit entsprechenden Werbeslogans dagegen oder versuchten Ersatzprodukte an den Mann bzw. an die Frau zu bringen, die in der Bevölkerung der DDR allerdings häufig auf Ablehnung stießen und verhöhnt wurden. Beispielsweise wurden Eier (Werbeslogan: "Nimm ein Ei mehr!") oder auch Fisch (siehe Video unten) zeitweise wieder als besonders nahrhaft und gesund angepriesen, als diese gerade reichlich produziert werden konnten. Beraten und informiert wurde der gemeine DDR-Bürger darüber zum Beispiel in der Werbesendung "Tausend Tele-Tips", die ab 1960 im DDR-Fernsehen (DFF, Deutscher Fernsehfunk) ausgestrahlt wurde und bis zu 30 Minuten lang lief.

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