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Rinderroulade

von: erichserbe.de
Menge: für 4 Personen
Zeit: ca. 1 1/2 Stunden

Zutaten:

4 Rinderrouladen
200 g Zwiebelwürfel
200 g Speckwürfel
2 Gewürzgurken
4 Teel. Senf*
Salz, Pfeffer
etwas Margarine zum Braten
etwas Sahne
Band zum Binden (z. B. Sternzwirn), Holzspieße oder Rouladennadeln


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Zubereitung:

1. Fleisch mit Fleischklopfer mürbe klopfen, salzen, pfeffern und mit je 1 Teel. Senf bestreichen

2. je mit 50 g Speckwürfel, 50 g Zwiebelwürfel und einer halben Gewürzgurke belegen, einrollen und mit Band gut umwickeln bzw. mit Spießen fixieren

3. Rouladen von beiden Seiten kräftig in der Margarine anbraten und mit Wasser auffüllen (Rouladen ca. 1/4 bedeckt)

4. bei reduzierter Temperatur und zugedeckt ca. 60-90 Min. schmoren lassen, zwischenzeitlich Flüssigkeit kontrollieren und evtl. auffüllen

5. Rouladen entnehmen, Bratfond mit Soßenbinder und Sahne binden, abschmecken

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Gut zu wissen:

Ausschlaggebend für den Geschmack der Rouladen ist vor allem die Füllung, für die sicher jede DDR-Hausfrau ihr eigenes Rezept bereit hielt. In der DDR gab es nicht immer überall Rindfleisch. Deshalb gab es Rouladen meist nur zu besonderen Anlässen und Feiertagen. Dazu können Kartoffelklöße oder Knödel und als Beilage Rotkohl, Mischgemüse oder Rosenkohl serviert werden. Die Soße kann noch mit einem Schuss lieblichen Rotwein verfeinert werden.

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  1. 5607 WILLLI 27.12.2019 | 14:12 Uhr

    Hallo,
    die Rouladen werden je nach dem, was die Eltern gemacht haben, dann weiter so gemacht.
    Ich kenne die Füllung mit zwei Streifen Speck, 1/2 gekochten Ei und einer halben Gewürzgurke - und keine Zwiebel!.
    Nach dem Anbraten wird mit trockenem Rotwein abgelöscht und dann mit Brühe und einem Esslöffel Tomatenmark aufgefüllt.
    Bisher hat sich niemand beklagt!

  2. 233 Ilona Meyer 23.08.2013 | 12:08 Uhr

    Hallo,
    endlich mal ne Seite der Erinnerungen... .
    Habe im Supermarkt sogar mal das Carnito gesehen. Leider nur kurze Zeit, dann war es wieder weg.. schade.
    Aber ein Tipp zur Rouladensoße:
    Das ist schließlich das Beste an dem Gericht: Nicht mit Brühe oder Wasser auffüllen, sondern einen lieblichen Rotwein verwenden. Hmm, lecker!

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