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Thüringer Klöße

von: erichserbe.de
Menge: für 8 Stück
Zeit: ca. 60 Minuten

Zutaten:

1,5 kg Kartoffeln
3 Essl. Butter
2 Scheiben Weißbrot oder Toastbrot
(etwas Essig)
etwas Salz


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Zubereitung:

1. Kartoffeln schälen und 1/3 davon in Salzwasser kochen, anschließend abgießen und zerstampfen

2. restliche Kartoffeln fein reiben, (einige Tropfen Essig dazu geben) und in einem Leinentuch trocken auspressen (Presswasser stehen lassen, damit sich die Stärke absetzen kann)

3. die zerstampften Kartoffeln zu den ausgepressten Kartoffeln geben und alles mit etwas Salz (abschmecken) und der Stärke aus dem Presswasser kräftig verrühren

4. Weißbrot in Würfel schneiden und in der Butter goldgelb anrösten

5. mit feuchten Händen Klöße aus der Kartoffelmasse mit mehreren Weißbrotwürfeln in der Mitte formen und im aufgekochten Salzwasser bei reduzierter Hitze ca. 30 Min. ziehen lassen (nicht mehr kochen!)

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Gut zu wissen:

Die Zubereitung von Thüringer Kartoffelklößen ist natürlich mit etwas Aufwand verbunden. Aber er lohnt sich. In der DDR gab es die vorgefertigten Klöße nicht im Handel. Deshalb war es schon etwas Besonderes wenn die Klöße zubereitet wurden - so z. B. zu Feiertagen wie Weihnachten zur Ente oder Gans oder zum Sauer- oder Wildbraten mit Rotkohl oder Sauerkraut. Ein einfacheres DDR-Kartoffelkloß-Rezept gibt es hier.

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  1. 5586 Alex 08.10.2019 | 23:10 Uhr

    Habe ich anders in Erinnerung:
    Hier war eher ein Verhältnis von 1:1 zwischen gekochten und geriebenen Kartoffeln üblich. Bei den gekochten Kartoffeln blieb ein Teil Wasser vor dem Stampfen im Topf, so das es eine breiige Konsistenz gab. Das Salz kam da auch gleich rein. Der Topf blieb auf kleiner Flamme auf dem Herd, bis die rohen Kartoffeln gerieben waren. Reiben und Auspressen ging mit einer "Malina" Zentrifuge relativ effektiv (wenn auch meist mit 2-3 Durchgängen). Die geriebenen Kartoffeln wurden mit den kochenden überbrüht, dann alles vermischt. Essig war da keins dran. Die Würfel waren meist aus geschnittenen Brötchen statt Weißbrot.

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